Schmerzphänomene unter der Lupe- Kennen Indianer wirklich keinen Schmerz?

"Ein Indianer kennt keinen Schmerz" (Bildquelle © Sanofi/Ibuflam)

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ – dieses Sprichwort hat wohl jeder schon mal zu hören bekommen. Was sagen Wissenschaftler zu diesem und anderen Schmerzphänomenen?

Wortwörtlich darf man die Redensart nicht nehmen. Aber Indianer versuchen sich von Schmerzen durch Tanz, Trance und Konzentration auf ein „höheres Ziel“ abzulenken. Auch laut Wissenschaft beeinflussen solche Rituale Schmerzempfinden und -bewältigung. Folgendes kann man von Indianern lernen: Es ist wichtig, aktiv und frühzeitig etwas gegen Schmerzen zu unternehmen. Akute Schmerzen lassen sich mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Ibuflam akut mit dem Wirkstoff Ibuprofen behandeln. Der Wirkstoff Ibuprofen ist bei leichten bis mäßigen Schmerzen das meistverkaufte rezeptfreie Arzneimittel in Deutschland.

Wer rastet, der rostet

Gerade bei Schmerzen des Bewegungsapparates gilt es, akute Schmerzen frühzeitig zu bekämpfen. Sonst geraten Betroffene in einen Teufelskreis: Um den akuten Schmerz zu reduzieren, vermeiden sie bestimmte Bewegungen und nehmen eine Schonhaltung ein. Das verspannt die Muskulatur zusätzlich und verstärkt die Schmerzen. Zudem wird der Knorpel in den Gelenken nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt. Oder, wie es der Volksmund auf den Punkt bringt: „Wer rastet, der rostet“.

Wer ist das stärkere Geschlecht?

Das weibliche Nervensystem scheint „empfindlicher“ zu sein. Im Experiment schätzten Frauen die Intensität eines Hitze- und Druckreizes höher ein und hielten ihn weniger lange aus. Warum das so ist? Ein Faktor scheinen die Hormone Östrogen und Progesteron zu sein. In der Schwangerschaft führen hormonelle Veränderungen dazu, dass Frauen unempfindlicher gegenüber Schmerzen sind und beim Geburtsvorgang starke Schmerzen relativ gut ertragen können.