Das hat „Hand und Fuß“ – Der richtige Umgang mit Begleit- und Folgeerkrankungen bei Diabetes

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Ein unzureichend eingestellter Diabetes und Blutzuckerwerte, die sich dauerhaft außerhalb des empfohlenen Rahmens bewegen, können zu Komplikationen und Folgeerkrankungen führen.
Besonders betroffen können beispielsweise Füße in Folge einer Neuropathie sein. Leider erreicht fast ein Drittel der Betroffenen in Deutschland nicht seine Zielwerte und leidet unter Begleiterkrankungen und Folgeschäden eines nicht gut eingestellten Diabetes.

Doch worauf sollten Menschen mit Diabetes achten? Um diese Frage zu klären, lud die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ zur digitalen Spezialausgabe „Das hat Hand und Fuß: der richtige Umgang mit Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes“ ein.  Der Diabetes-Dialog richtet sich an alle Menschen mit Diabetes, ihre Angehörigen und Interessierte.

Prof. Matthias Blüher, Diabetologe aus Leipzig, und Yvonne Häusler, Diabetesberaterin und Mitglied im VDBD aus Berlin, tauschten sich live zu diesem Thema aus und beantworteten die Fragen der Zugeschalteten.

Experten-Tipps zu Zuschauer-Fragen:

Diabetes-Patienten sollten regelmäßig ihre Füße kontrollieren, zum Beispiel abends vor dem Schlafengehen, oder bei der professionellen Fußpflege auf die Diabeteserkrankung hinweisen. Druckstellen sollten nie unbeachtet bleiben!

Da Diabetes auch buchstäblich ins Auge gehen kann, empfehlen Experten eine regelmäßige Kontrolluntersuchung der Augen. Die Schädigung der Netzhaut erkennt ein Augenarzt schnell und völlig schmerzfrei.

Begleiterkrankungen wie chronische Entzündungen (z. B. der Zähne), erhöhter Blutdruck oder Blutfette stellen bei Diabetikern ebenso Risikofaktoren dar wie das Rauchen, falsche Ernährung und schlechtes Stressmanagement. Eine langwierige Wundheilung kann ihre Ursache auch in einer Diabeteserkrankung haben.

Auch in der Sexualität spielt Diabetes eine große Rolle. So kann bei Männern eine neu aufgetretene Erektionsstörung ein erster Hinweis auf eine bislang unerkannte Blutzuckererkrankung sein, bei Frauen können als Folge Scheidentrockenheit und vermehrte Unlust auftreten.

Fazit

Eine frühzeitige Erkennung und präventive Maßnahmen sind entscheidend, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Der interaktive Live-Stream ermöglicht darum allen Teilnehmenden den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten. Mit Sanofi als Initiator ist es die Mission der Initiative, eine gute Blutzuckereinstellung zu fördern, um ein erfülltes Leben mit Diabetes zu gewährleisten – ganz egal, ob Typ-1- oder Typ-2-Diabetes.

Für alle Beteiligten gibt es ein klares Ziel: „Wir hören Menschen mit Diabetes zu, beantworten ihre Fragen und unterstützen sie mit Informationen, damit sie mit der Erkrankung ein besseres Leben führen können. Jeder Mensch mit Diabetes ist einzigartig, jedes Leben anders.“

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Live dabei sein: der Cholesterin-Dialog 2024

Der Cholesterin-Dialog wird auch in diesem Jahr am Tag des Cholesterins stattfinden und das Thema Lipidmanagement in den Fokus rücken. Herzgesundheit und Prävention sind wichtige Aspekte, ebenso wie das Bewusstsein für Risikofaktoren. Unter anderem als Expertin dabei: Dr. Ksenija Stach, Mannheim.

Datum: Freitag, den 14. Juni 2024 (Tag des Cholesterins); um 16.30 Uhr.

Foto: Diabetes-Dialog MRZ 24_ReferentInnen © Sanofi
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