Hau(p)tsache gesund! – Haut-Regeneration aktiv fördern

Bepanthen® Sensiderm Creme (Foto © Bayer)

Die Zahl der an Neurodermitis und Allergien leidenden Menschen wird immer größer. Gerade Kinder sind verstärkt davon betroffen. In der Regel wird bei einem akuten Schub mit Kortison therapiert. Viele Betroffene fragen sich, welche Möglichkeiten es gibt, um akuten Schüben vorzubeugen beziehungsweise diese hinauszuzögern. Aktuelle Untersuchungen der Arbeitsgruppe um Professor Dr. Jens Malte Baron, Aachen, an einem 3D-Hautmodell liefern eine Antwort.

Das Krankheitsbild der Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, zeichnet sich durch eine veränderte Hautschutzbarriere sowie symptomatisch durch eine trockene, häufig juckende, im akuten Schub eventuell auch entzündete Haut aus. Basis der Therapie sind die Vermeidung irritierender oder reizender Faktoren sowie die entsprechende Anwendung von fetthaltigen und gleichzeitig feuchtigkeitsspendenden Hautprodukten.

3D-Hautmodelle überzeugen

Wie die Untersuchungen der Aachener Wissenschaftler zeigen, scheinen moderne Hautprodukte mit Ceramiden (physiologischen Hautfetten) wie Bepanthen® Sensiderm Creme die Regeneration der Hautbarriere in deren Struktur und Funktion zu fördern. In 3D-Hautmodellen, die der menschlichen Haut nachempfunden sind, wurde dazu der Hautzustand bei einer Neurodermitis simuliert. Diese Modelle wurden einerseits mit dem genannten Basistherapeutikum und andererseits mit einem Vergleichspräparat ohne Ceramide behandelt. Wie Professor Baron erklärte, demonstrierten die molekularbiologischen Zelluntersuchungen, dass die Ceramid-haltige Creme sowohl die Struktur als auch die Funktion der Hautbarriere stärker verbessert als das Vergleichs-Basistherapeutikum.

„Wie sich die Ergebnisse aus der Studie am Hautmodell in den klinischen Alltag übertragen lassen, müssen weitere Untersuchungen zeigen“, ergänzte Baron. Zusätzlich wirkt das in Bepanthen® Sensiderm Creme enthaltene Dexpanthenol feuchtigkeitsspendend. Baron erhoffe sich nun, dass die Ergebnisse auch zu einer häufigeren Anwendung in der klinischen Praxis führen – als alleiniges Mittel zur Stärkung der Barrierestruktur und -funktion der Haut oder in Kombination mit Kortison-haltigen Präparaten.

Dexpanthenol fördert die Wundheilung

Prof. Jens Malte Baron (Porträt ©Prof. Malte Baron)

Prof. Jens Malte Baron (Porträt ©Prof. Malte Baron)

Ähnliche 3D-Hautmodelle, die oberflächliche Hautverletzungen abbilden, bestätigten deutlich den positiven Einfluss von Dexpanthenol (Bepanthen® Wund- und Heilsalbe) auf die Wundheilung gegenüber entsprechenden Kontrollversuchen ohne Behandlung oder mit Vaseline. „Bereits nach drei Tagen war der Wundverschluss im mit Dexpanthenol therapierten Hautmodell weiter fortgeschritten. Nach fünf Tagen zeigte die Wunde eine fast vollständige neue äußere Hautschicht, während sich in der Kontrolle immer noch eine offene Wunde zeigte“, berichtete Baron. Seine Forschungsergebnisse sind übrigens Thema des Kurz-Films „Der Haut beim Heilen helfen“, der unter https://www.youtube.com/watch?v=zqJF6tTBlgo abrufbar ist.

Mit freundlicher Unterstützung der Bayer Vital GmbH

Bepanthen® Sensiderm - Steckbrief

Das Medizinprodukt kann bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen angewendet werden – auch in der Langzeittherapie.

Die Creme enthält keine jener Emulgatoren, die die empfindliche Fettstruktur der Haut destabilisieren könnten.

Die Creme ist außerdem frei von Duftstoffen, Konservierungsmitteln, Mineralölen, Farbstoffen sowie Silikonverbindungen und enthält kein Kortison.

Die Creme eignet sich zur Linderung geröteter, juckender Hautstellen beispielsweise bei:

  •  leichten Formen der Neurodermitis (atopischen Dermatitis)
  •  chronischen und allergischen Ekzemen
  •  trockener Haut im Rahmen chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus, etc.
  •  starker Beanspruchung der Haut (z.B. bei beruflich bedingten Hautreizungen)
  • „Altershaut“, welche durch eine eingeschränkte Regenerationsfähigkeit gekennzeichnet ist