Schuppenflechte – die besten Hausmittel und Tipps gegen die Hautkrankheit

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Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine meist chronisch auftretende Hautkrankheit, an der 2-3% der Bevölkerung leiden. Typische Erkennungszeichen der Schuppenflechte sind meist runde, trockene, rötliche und mit weißlich-silbernen Schuppen bedeckte Hautstellen, die teilweise schmerzhafte Blasen und Risse aufweisen und oftmals jucken. In den allermeisten Fällen tritt die Schuppenflechte auf der Kopfhaut, am Ellenbogen oder in den Kniekehlen auf. Leidet man an dieser Hauterkrankung oder weist die Haut solche Symptome auf, ist die Behandlung durch einen Arzt unausweichlich. Jedoch können Hausmittel die Therapie unterstützen.

Die 12 hilfreichsten Hausmittel gegen Schuppenflechte:

  • Behandeln Sie Ihre Haut mit Heilerde

Die Heilerde lindert den Juckreiz und fördert die herkömmliche Wundheilung.

  • Aloe Vera Gel

Weitere Hilfe gegen die Schuppenflechte bieten Aloe Vera Gele, die auf Sie auf die erkrankte Hautstelle schmieren. Dabei lindert Aloe Vera den Juckreiz und reduziert in manchem Fällen sogar die äußeren Symptome.

  • Waschen Sie Ihre Haut mit warmem Kamillentee

Die Kamille wirkt entzündungshemmend – hilft besonders gut bei Psoriasis.

  • Nehmen Sie ein Bad mit Bittersalz oder Totem Meersalz

Das Bittersalz lindert Entzündungen und beugt Schwellungen vor. Außerdem regt es den Heilungsprozess an. Ähnliches gilt für ein Bad im Toten Meersalz. Außerdem lösen sich durch ein Bad in Salzwasser Ihre Hautschuppen leichter und die Haut beruhigt sich. Um das Austrocknen Ihrer Haut nach dem Baden zu verhindern, sollten Sie diese eincremen oder noch besser: einölen. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Bäder auf ca. 10 Minuten reduzieren, da sonst die natürliche Fettschicht Ihrer Haut unter dem Baden leiden kann. Gleiches gilt natürlich auch für eine Dusche. Das Wasser bei Dusche und Bad sollte kalt bis lauwarm sein.

  • Salben / Cremes mit Urea Pura (Harnsäure)

Salben oder Cremes mit Urea Pura sorgen für eine langfristige Befeuchtung der betroffenen Hautstellen und wirken nachweislich gegen trockene und schuppige Haut.

  • Warmes Olivenöl

Gegen Schuppenflechte soll auch warmes Olivenöl helfen. Reiben Sie dazu die betroffenen Hautstellen mit dem Olivenöl. Das entfernt nicht nur die Schuppen, sondern bewahrt die Haut vor dem Austrocknen, indem das Öl die restliche, in der Haut befindliche Feuchtigkeit bindet.

  • Kohlblätter

Selbst mit Kohlblätter können Sie Schuppenflechte behandeln. Einfach mehrmals die Woche für ca. 30 Minuten (oder länger) auf die Wunde legen. Der Kohl stärkt Ihr Immunsystem und lindert den Juckreiz.

  • Sonnenbad / Solarium

Auch ein kurzes Sonnenbad oder ein Solariumbesuch kann dabei helfen, Sie von Ihren Beschwerden zu befreien. Durch die Therapie mit dem UVB-Licht bildet der Körper mehr Vitamin D und somit auch Cathelidicin. Cathelidicin ist das sogenannte Abwehr-Protein, welches den Entzündungsprozess der Haut unterbrechen kann. Dessen Bildung ist aber abhängig vom Vitamin D-Gehalt des Körpers – und dieser wird nun mal bei einem Sonnenbad oder einem Solariumbesuch angehoben.

  • Vitamin D-haltige Salben

Vitamin D-reiche Salben wirken aus dem gleich Grund, weshalb auch Sonnenbäder dienlich sind: sie erhöhen den Vitamin D-Gehalt und somit die Menge an Cathelidicin im Körper.

  • Omega 3-Fettsäuren

Die Omega 3-Fettsäuren wirken stark entzündungshemmend und helfen Ihnen bei Symptomen wie dem Juckreiz, Rötungen, Hautschwellungen und Schuppung. Sie können die Omega 3-Fettsäuren sowohl als Nahrung (Hering, Lachs, etc.) aufnehmen, als auch auf die betroffenen Stellen schmieren (in Form von Fischöl). Auch in Leinöl sind Omega 3-Fettsäuren – es kann helfen, wenn Sie ein bis zwei Esslöffel am Tag zu sich nehmen.

  • Auf was Sie verzichten sollten

Leiden Sie an Schuppenflechte sollten Sie vor allem auf scharfes und glutenhaltiges Essen verzichten. Auch Stress ist für den Heilungsprozess absolut nicht förderlich. Ferner sollten Sie auf synthetische Stoffe mit direktem Hautkontakt verzichten. Stattdessen wäre es besser für Ihre Haut, wenn Sie lockere Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen (z.B. Baumwolle) tragen.

  • Raumklima

Sie sollten des Weiteren darauf achten, dass zumindest in Ihrem Schlafzimmer ein angenehmes Raumklima für Ihre Haut herrscht. Das heißt es sollte eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit (mindestens 60 %) vorhanden sein und auch die Heizung sollten Sie so weit wie möglich abdrehen.

Trotzt dieser hilfreichen Hausmittel sollten Sie sich als betroffene Person ärztlich behandeln lassen und diese natürlichen Heilmittel gegebenenfalls mit Ihrem Arzt absprechen.

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Foto © PhotoSG / Fotolia
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