Selbstbehandlung von Scheidenpilz: Aussehen und Symptome erkennen

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Erstes Warnsignal für eine Infektion mit Scheidenpilz ist immer ein Juckreiz im Intimbereich. Dann sollten Sie wachsam sein! Denn die Diagnose Vaginalmykose (Scheidenpilz) kann unterschiedlich aussehen und mal mit weniger, mal mit mehr lästigen Symptomen einhergehen. Haben Sie sich schon einmal Sorgen über eine Infektion mit Scheidenpilz gemacht, sollten Sie in erster Linie wissen: Die Pilzinfektion ist zwar unangenehm und manchmal schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Die Selbstbehandlung ist mit Produkten aus der Apotheke problemlos möglich. Ein Scheidenpilz lässt sich zum Beispiel mit Cremes und Kombi-Präparaten schnell und unkompliziert in den Griff bekommen.

So identifizieren Sie Scheidenpilz: Aussehen und äußere Merkmale

Ein wesentliches Symptom von Scheidenpilz ist ein starker Juckreiz, der im inneren wie im äußeren Scheidenbereich zu spüren ist. Auch optisch kann sich eine Pilzinfektion bemerkbar machen. Die Schamlippen können durch den Reiz und eventuell häufiges Kratzen geschwollen sein. Die Schleimhaut zeigt sich leicht gerötet und häufig weiße Ablagerungen. Hinzu kann ein gelblich-weißer Ausfluss mit einer quarkähnlichen Konsistenz kommen.

So kann ein schwerwiegender Scheidenpilz aussehen

Erkennen Sie einen weißen Belag, der sich über die gesamte Vulva ausbreitet, sollten Sie aufmerksam sein. Dies kann auf eine schwerwiegende Infektion hinweisen. Kommen Hautreizungen, insbesondere Rötungen und winzige Risse, auch in angrenzenden Körperregionen, wie etwa auf der Oberschenkelinnenseite, hinzu, deutet das auf einen ausgereiften Scheidenpilz hin. Pusteln können bei diesen Fällen ebenfalls auftreten.

Autsch! Schmerzhafte Symptome bei Scheidenpilz

Leider macht sich eine Pilzinfektion nicht nur durch äußere Symptome bemerkbar: Je nachdem, wie fortgeschritten die Pilzinfektion ist, kann neben dem Brennen beim Wasserlassen ein wundes Gefühl im Eingangsbereich der Scheide auftreten. Manche Frauen klagen über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, ist es wichtig, schon bei den ersten Anzeichen auf Scheidenpilz gezielt zu handeln und die winzigen Erreger zu bekämpfen. Bewährt im Kampf gegen den auslösenden Hefepilz Candida albicans hat sich der Wirkstoff Clotrimazol.

So kann schnelle Hilfe bei Scheidenpilz aussehen

Kombi-Präparate aus Vaginaltabletten und Salben helfen schnell und lindern die Symptome zügig. Immerhin sind Beschwerden wie ein starkes Brennen und Ausfluss nicht nur unangenehm, sie schränken zudem die Lebensqualität deutlich ein. Um schnell wieder aktiv zu sein und beschwerdefrei den Alltag zu meistern, hilft beispielsweise die Canesten® GYN Once 1-Tages-Kombitherapie. Die kombinierte Wirkung aus Tablette und Scheidenpilz Creme lindert die Beschwerden mit dem Arzneistoff Clotrimazol.

Wie ein unbehandelter Scheidenpilz aussehen kann

Wird eine Pilzinfektion nicht therapiert, ist schwer einzuschätzen, wie lange die Infektion und die damit einhergehenden Beschwerden andauern können. Die Heilung ist davon abhängig, wie schnell der Körper das natürliche Scheidenmilieu ohne fremde Hilfe wiederherstellen kann. In seltenen Fällen heilt ein Scheidenpilz in wenigen Tagen von allein. Schon aus dem Grund, den Partner nicht anzustecken, sollte ein Pilz rasch behandelt werden. Eine Infektion mit einem Scheidenpilz gilt zwar nicht als Geschlechtskrankheit, kann aber in seltenen Fällen ansteckend sein. So können sich die Partner unter Umständen gegenseitig infizieren. In Ausnahmen ist es sogar erforderlich, den Partner gleich mit zu therapieren.

Seien Sie unbesorgt: Mit den in der Apotheke erhältlichen Präparaten behandeln Sie den Scheidenpilz unkompliziert selbst.

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Foto © Antonioguillem / Fotolia
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