Ist Scheidenpilz ansteckend? Tipps für eine ungestörte Zweisamkeit

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Verspüren Frauen einen unangenehmen Juckreiz im Intimbereich, brennt es und treten vielleicht sogar Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auf, können das Anzeichen für einen Scheidenpilz sein. Diese Diagnose ist zwar keine schwerwiegende Krankheit, vielen Frauen aber unangenehm – insbesondere vor dem Partner. Aufgrund falscher Scham verschweigen sie die intime Krankheit und sehen darüber hinweg. Dabei kann ein Scheidenpilz durchaus ansteckend sein – auch wenn eine Ansteckung nur in ganz seltenen Ausnahmen der Fall ist.

Scheidenpilz ist keine Geschlechtskrankheit

Das Wichtigste zuerst: Sind Sie an einem Vaginalpilz erkrankt, muss Ihnen das keinesfalls peinlich sein. Scheidenpilz ist weitverbreitet und hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun – ganz im Gegenteil: Oft ist ein Übermaß an Intimpflege sogar der Auslöser. Ebenso können Stress, Hormone oder Medikamente die Ursache für eine Pilzinfektion sein. Durchschnittlich leidet jede Frau mindestens einmal in ihrem Leben an der Intiminfektion, wobei in den meisten Fällen der Hefepilz Candida albicans der Erreger ist. In sehr seltenen Fällen siedelt sich der Pilz im männlichen Intimbereich an. Deswegen gilt Scheidenpilz auch nicht als Geschlechtskrankheit. Die Infektion mit einem Scheidenpilz bei der Frau erfolgt meist über Sporen aus dem Darm oder resultiert aus einem labilen Immunsystem.

So können sich Männer eher mit Scheidenpilz anstecken

Es ist wie in der freien Natur: Für ihr Wachstum benötigen Pilze eine feuchtwarme Umgebung. Aus diesem Grund können sich Pilzsporen an der eher trockenen Eichel schlecht ausbreiten. Leidet der Mann allerdings an einer Vorhautverengung oder ist er Diabetiker, kann das eine Pilzinfektion begünstigen. Enge Hosen aus Kunstfasern beim Sport oder generell im Sommer können ebenfalls ein feuchtes Milieu im männlichen Genitalbereich erzeugen. Daher gilt für den Mann: Immer auf eine ausreichende Luftzirkulation achten.

Das sollte Mann bei einer Ansteckung mit Scheidenpilz machen

Tritt bei einem Mann eine Pilzinfektion auf, müssen nicht die gleichen Symptome wie bei Frauen damit einhergehen. Oft bleiben Brennen und Juckreiz aus und es zeigen sich maximal kleine rote Pickel auf der Eichel. Die Pilzinfektion verschwindet – häufig sogar unbemerkt – von ganz allein wieder. Ist das nicht der Fall, sollte eine Therapie mit einer Antipilzcreme erfolgen. Bewährt hat sich der Wirkstoff Clotrimazol gegen den lästigen Hefepilz. Während Frauen mit Kombi-Präparaten aus Vaginaltabletten und Cremes wie Canesten® GYN Once Kombi die schnellsten Erfolge erzielen, werden bei den Männern Cremes angewendet. Nach etwa einer Woche ist die Pilzinfektion Vergangenheit – und Sie können Ihr Liebesleben ohne Einschränkungen genießen.

So kann einer Ansteckung mit Scheidenpilz vorgebeugt werden

Bei Frauen, die häufiger an Scheidenpilz erkranken, empfiehlt sich eine Behandlung mit Canesflor® Vaginalkapseln. Dadurch können Sie einer erneuten Infektion mit Scheidenpilz vorbeugen. Für die Dauer einer Infektion der Frau gilt für den Mann: Hygiene ist das A und O. Der Penis sollte regelmäßig mit Wasser und einer pH-neutralen Waschlotion gesäubert und danach ordentlich abgetrocknet werden. So haben die feuchtigkeitsliebenden Pilzerreger erst gar keine Chance, sich im männlichen Genitalbereich auszubreiten.

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Foto © Kateryna_Kon / Fotolia
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