Migräne? Ohne mich!

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Trotz extremer Kopfschmerzen den Alltag meistern? Für etwa acht Millionen Bundesbürger ein Ding der Unmöglichkeit.1 Nicht nur, dass sie sich mehrmals im Monat krankmelden müssen und schöne Events verpassen. Viele wissen auch nicht, woher die Beschwerden kommen oder welche Medikamente wirklich wirken. Zeit, dies zu ändern: Das neue Patienteninformationsportal www.migräne-ohne-mich.de will Betroffene und Angehörige rund um Entstehung und Therapie der Migräne aufklären und gibt Tipps für den Umgang mit der Erkrankung.

„Schon wieder Migräne? Du warst doch neulich schon nicht mit im Kino! Dann nimm doch einfach noch eine Schmerztablette und dann kommst du eben später zur Party.“ Wie oft müssen Betroffene das hören. Es geht ihnen schlecht, und dann fühlen sie sich nicht ernst genommen. Fakt ist: Nach wie vor ist Migräne als Krankheit zu wenig akzeptiert – mit der Diagnose sagt kaum einer regelmäßig Verabredungen ab oder meldet sich im Büro krank. Kein Betroffener möchte, dass jemand denkt, sie oder er simuliere nur oder übertreibe. Dann sind „lieber“ die Kinder krank oder man hat „Magen-Darm“. Darüber hinaus verzichten Betroffene auf familiäre, soziale Kontakte und Freizeitaktivitäten, in der Hoffnung, einen Migräneanfall zu vermeiden.

Aufklärung, Beratung und Abbau von Vorurteilen

Das ist alles schon schlimm genug. Noch schwerer aber wiegt die Tatsache, dass viele Betroffene nicht zum Arzt gehen, sondern sich selbst mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln wie ASS, Ibuprofen oder Paracetamol behandeln – oft jahrelang, ohne Absprache mit dem Arzt und ohne großen Erfolg. Dabei gibt es gute und schnell wirksame Medikamente.

Hier tut also Aufklärung Not – bei Betroffenen und auch in der Bevölkerung. Das Informationsportal www.migräne-ohne-mich.de möchte dazu beitragen, das Wissen über Migräne zu verbessern und Patienten mit unzureichender (Selbst-)Medikation dazu anregen, das Gespräch mit ihrem Arzt zu suchen. Dort finden Interessierte Informationen über mögliche Ursachen für Migräne und verschiedene Symptome, dazu wertvolle Tipps, wie sie selbst Auslöser erkennen und mit der Erkrankung umgehen können. Herzstück des Portals aber ist eine Übersicht möglicher Fragen und Themen, die Patienten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt bei der Suche nach der geeigneten Migränetherapie unterstützen sollen. Dank der für Mobilgeräte optimierten Webseite inklusive Screenshot-Option haben Patienten die Fragen über ihr Smartphone dazu jederzeit zur Hand. Zukünftig wird die Webseite außerdem eine Plattform zum aktiven Erfahrungsaustausch zwischen Patienten beinhalten.

Ist der Schritt zum Arzt erst einmal gemacht und die richtige Therapie gefunden, steht dem nächsten Kinobesuch nichts mehr im Wege.

Mit freundlicher Unterstützung der Grünenthal GmbH 

1 Diener HC, Epidemiologie. In: Diener HC. Migräne Taschenatlas spezial, 2. Auflage Georg Thieme Verlag; 2006; S. 4

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Beitragsbild © zeljkosantrac / iStock
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