Grippesaison: erhöhte Gefahr für Herzinfarkt

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Studien belegen: In der Grippesaison erleiden deutlich mehr Menschen Herzinfarkte als im übrigen Jahr. Mediziner erklären sich das unter anderem mit den entzündlichen Eigenschaften von Influenza- und anderen Atemwegserregern. Zudem schwächen Atemwegsinfekte vor allem bei älteren Menschen das Herz-Kreislauf-System ohnehin. Labortests zeigen, wie gut es um die Herzgesundheit bestellt ist; Impfungen stärken das Immunsystem.

Besonders Menschen ab 60 Jahren sollten nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ausreichenden Grippeschutz achten. Dies gilt umso mehr, da die Häufigkeit von Herzerkrankungen wie der koronaren Herzkrankheit mit zunehmendem Alter stark ansteigt. Sind die koronaren Blutgefäße ohnehin schon verengt, kann die ungünstige Kombination von Herzerkrankung und Grippe im dramatischsten Falle zum Herzinfarkt führen.

Labortests klären Herzgesundheit

Wie gesund die Gefäße und das Herz sind, können Patienten mit Labortests klären. Gesetzlich Versicherte haben alle zwei Jahre Anspruch auf den kostenlosen Check-up 35. Dabei zeigen Bluttests Risiken für Herzkrankheiten an. Spezielle Labortests können sogar Funktionsstörungen der Gefäße und des Herzens selbst aufspüren. Liegt ein konkreter Krankheitsverdacht vor, übernehmen die Kassen die Kosten auch für diese Tests.

Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF)

Grippesaison: erhöhte Gefahr für Herzinfarkt
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Weitere Informationen

Weitere Informationen enthalten das IPF-Faltblatt „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ und „Impfschutz“. Sie können kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden.

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