Wenn die Nacht keine Ruhe bringt

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Warum guter Schlaf ein Schlüssel für unsere mentale Gesundheit ist

Am World Mental Health Day am 10. Oktober rückt ein Thema in den Fokus, das oft unterschätzt wird: Schlaf als wichtiger Baustein für die mentale Gesundheit1. Denn schlechter Schlaf wirkt sich nicht nur auf den nächsten Tag aus, sondern auch auf Stimmung, Stressverarbeitung und emotionales Gleichgewicht.

Rund jede zehnte Person ist von einer Chronischen Schlafstörung betroffen2, einer Erkrankung, die weit über gelegentliche schlaflose Nächte hinausgeht. Betroffene haben über mindestens drei Monate an mindestens 3 Tagen pro Woche Schwierigkeiten beim Ein- und/oder Durchschlafen und sind dadurch am Tag spürbar beeinträchtigt.3

Wenn Schlaf fehlt, gerät auch die innere Balance aus dem Takt

Denn Schlaf ist eine wichtige Erholungsphase für Körper und Geist. Fehlt diese Regeneration, kann es schwerer fallen, Gefühle und Impulse zu regulieren. Sorgen können intensiver wahrgenommen werden, die Belastbarkeit sinkt4. Chronische Schlafstörungen stehen in engem Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen5 und können bestehende Beschwerden verstärken. Gerade in Zeiten hoher Belastung zeigt sich: Erholsamer Schlaf ist keine Nebensache, sondern eine wichtige Grundlage für emotionale Stabilität und Lebensqualität. Die gute Nachricht: Eine Chronische Schlafstörung ist behandelbar. Eine Chronische Schlafstörung ist behandelbar. Je nach individueller Situation kommen nicht-medikamentöse und medikamentöse Behandlungsoptionen infrage. Die Auswahl der geeigneten Therapie sollte gemeinsam mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Der erste Schritt: Schlafprobleme ernst nehmen und frühzeitig ärztliche Unterstützung suchen.

Wer besser schläft, stärkt auch seine mentale Gesundheit

Der World Mental Health Day erinnert daran: Mentale Gesundheit beginnt nicht erst im Kopf. Sie beginnt auch mit erholsamen Nächten. Wer über längere Zeit schlecht schläft, muss sich nicht damit abfinden. Eine gezielte Diagnose und die passende Behandlung können helfen.

Quellen

  1. BfArM. ICD-11 Version 2023-01. Online verfügbar unter: https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html
  2. Vargas I, et al. Brain Sci. 2020; 10(2): 71
  3. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition. Arlington, VA: American Psychiatric Publishing, 2013.
  4. Vargas I, Perlis ML. Insomnia and depression: Clinical associations and possible mechanistic links. Brain Sci. 2020;10(2):71.
  5. Spiegelhalder, K., Baum, E., Becker, M. et al. Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“ – Update 2025 (AWMF-Registernummer 063-003). Somnologie 29, 240–277 (2025).


Mit freundlicher Unterstützung von Idorsia
DE-DA-01312, 07/2026

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Weitere Informationen

Weitere Informationen und eine praktische Arztsuche finden Betroffene und Interessierte unter schlafstoerungen-neu-denken.de.

Bild: © AdobeStock
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