Hausmittel gegen Warzen – was hilft wirklich?

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Fast jede(r) von uns hatte bereits einmal im Leben das Vergnügen mit mindestens einer von ihnen. Sie sind (im Idealfall) klein, alles andere als fein und schmücken diverse Haut- und Körperpartien, ohne vorab um Erlaubnis zu bitten. Das kann mitunter ein allgemein heftiges Unwohlsein und jede Menge Schamgefühle mit sich ziehen. Die Rede ist von Warzen – kleinen Schönheitsfehlern bzw. Hautneubildungen, die in erster Linie durch Viren hervorgerufen werden und unabhängig von Alter und Lebensstil auftreten können. Die gute Nachricht: Sie sind durchaus gutartig (auch wenn man es ihnen vielleicht nicht ansehen möchte). Die Schlechte: Sie gelten gelegentlich als ansteckend und können sich sogar vermehren. Die wiederum gute Nachricht: Die Natur wartet glücklicherweise mit jeder Menge Mitteln auf, die Warzen erfolgreich den Kampf ansagen und ihnen über kurz oder lang die rote Karte zeigen.

Wundermittel Teebaumöl

Neben der würzig-kräftigen Duftnote erfreut sich das allseits bekannte Teebaumöl vor allem aufgrund seiner erstaunlichen antibakteriellen Wirkung ausgesprochen hoher Beliebtheit. Gewonnen wird das wertvolle natürliche Pflanzenöl in erster Linie durch ein spezielles Dampfdestillationsverfahren, direkt aus den Blättern des Australischen Teebaums. Als natürliches Antibiotikum macht es Viren, Bakterien und Pilzen im Handumdrehen den Gar aus. Des Weiteren wird ihm eine entzündungshemmende, desinfizierende und pilzabtötende Wirkung zugeschrieben. Kein Wunder also, dass auch Warzen sich vor diesem vielseitigen Naturheilmittel in Acht nehmen müssen. Unabhängig von der jeweiligen Art der Warze lohnt es sich, diese mehrmals täglich mit Teebaumöl zu beträufeln. Der gewünschte Erfolg kann sich innerhalb weniger Tage und Wochen einstellen.

Wirksames Rizinusöl

Dass der Ricinus toxisch ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Rizinusöl selbst aus den ungiftigen Samen des Baumes gewonnen wird und somit harmlos ist. Im Gegenteil – dieses alte Hausmittel ist ein echter Alleskönner und findet unzählige Anwendungsbereiche, in dem es zur Hilfe gezogen wird. Durch seine stark abführende Wirkung kommt es gelegentlich kurz vor Entbindungen zum Einsatz, um den Geburtsprozess zu beschleunigen. Doch auch im Hinblick auf kosmetische Verbesserungen leistet Rizinusöl wahre Wunder, insbesondere bei Hautptoblemen, Altersflecken und Warzen. Letztere lassen sich nach ähnlich wie bei der bereits oben beschriebenen Anwendung mit Teebaumöl nach Belieben einreiben und verschwinden idealerweise so schnell wieder wie sie gekommen sind.

Heilende Ringelblumensalbe

Entzündungshemmend, antibakteriell, gesundheitsfördernd – auch mit Unterstützung der Ringelblume lassen sich Warzen behandeln. Sie kommt sowohl innerlich in Form von Tinkturen als auch äußerlich in Form von Salben zum Einsatz, die insbesondere auch bei Hautproblemen eine hohe Erfolgsquote aufweisen. Oft wird die Ringelblume mit Hildegard von Bingen in Verbindung gebracht, die diesbezüglich ebenfalls einige wirksame Rezepte auf Lager hatte. Im Laufe des Tages mehrfach aufgetragen und mit etwas Geduld beseitigt Ringelblumensalbe vor allem kleine Warzen erfolgreich.

Unverwechselbare Schöllkrautsalbe

Wer Schöllkraut fälschlicherweise mit Unkraut in Verbindung bringt, der sei hiermit eines besseren belehrt: Der charakteristische gelbmilchige Saft der Heilpflanze gilt als überraus wundheilend, schmerzlindernd, antibakteriell, entzündungshemmend und beruhigend. Folglich ist Schöllkrautcreme die ideale Lösung bei Hauterkrankungen und Irritationen. Im Falle einer oder mehrerer Warzen gilt Schöllkraut ein aktives Wunderheilmittel, sowohl im frischen als auch getrockneten Zustand. Nach Belieben auf die betroffenen Stellen auftragen.

Kostbare Wolfsmilchssalbe

Auch dieses urige Gewächs wird heutzutage oftmals in seinen Fähigkeiten unterschätzt – zu Unrecht, denn Wolfsmilch kann erwiesenermaßen sogar Hautkrebs heilen! Auch bei der Behandlung von Warzen kommt Wolfsmilchssalbe stets mit überraschender Wirkung zum Einsatz. Da die Pflanze generell giftig ist, wird allerdings dazu geraten den Saft der Wolfsmilch ausschließlich äußerlich aufzutragen und homöpathisch oder in Form von fertigen Präparaten einzunehmen.

Wunderwaffe Löwenzahnöl

Frisch gepflückter Löwenzahn enthält eine klebrig milchige Substanz, die ganz einfach durch Knicken des Stiels herausgelöst werden kann und viele heilsame Eigenschaften besitzt. Vor allem bei Entzündungen und Verdauungsbeschwerden kommt dieses Wunderkraut regelmäßig zum Einsatz. Auch etwaige Warzen können mit dem sogenannten Löwenzahnöl mehrmals pro Tag bestrichen und letztendlich auch langfristig behandelt werden, im Idealfall bestreicht man sie natürlich so lange, bis sie endgültig verschwunden sind.

Geheimtipp Bananenschale

Wer hätte gedacht, dass auch Bananen in Wahrheit echte Alleskönner sind? Die in der Schale enthaltenen bioaktiven Substanzen und Enzyme wirken nämlich erfolgreich bei der Bekämpfung von Warzen mit. Dazu bastelt man am besten ein sogenanntes Bananen Pflaster, indem man ein Stück Bananenschale ausstanzt oder ausschneidet und dieses im Anschluss mit Klebeband und/oder Verbandszeug an der betroffenen Stelle fixiert. Da die Heilung ein Prozess ist, kann es mitunter mehrere Tage und Wochen benötigen bis der gewünschte Erfolg bzw. das gewünschte Ergebnis sich einstellt. Fakt ist jedoch: Es wirkt tatsächlich! Zwei selbstgebastelte Pflaster pro Tag, die jeweils ein paar Stunden kleben bleiben sind dabei von Vorteil.

Wunderbarer Propolis

Propolis ist ein wunderbares Bienenprodukt, das von den fleißigen Bienchen aus der Rinde von speziellen Bäumen gewonnen wird. Die jeweilige Zusammensetzung variiert natürlich stets von Bienenvolk zu Bienenvolk und von Ernte zu Ernte, vergleichbar mit den unzähligen verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen von Honig. Wir Menschen profitieren in erster Linie dadurch von Propolis, dass wir mit dem harzähnlichen Naturheilmittel in erster Linie gezielt gegen Pilze, Bakterien und Viren vorgehen können. Insbesondere als Wunddesinfektionsmittel und bei der Behandlung von Hauterkrankungen hat sich Propolis in der Geschichte der Menschheit folglich stets bewährt. Im Anbetracht auf Warzen empfiehlt sich eine ähnliche Herangehensweise wie zuvor bei der Bananenschale – man nimmt ein wenig Propolis zwischen die Fingerspitzen, reibt es solange bis es sich allmählich erwärmt und gut verstreichen lässt und klebt es ebenfalls geschickt zwischen Pflaster und Haut.

Fazit

Neben all den natürlichen Heilmethoden besteht letztendlich auch noch die Möglichkeit die ebenfalls erfolgreiche Vereisungsmethode anzuwenden. In diesem Fall empfiehlt sich ein Besuch in der Apotheke, hier erhält man fachkundige Tipps und Ratschläge passend zum Thema und Lösungsvorschläge wie man den oder die Übeltäter auf medizinischem Wege verabschieden kann. Im Zweifelsfall natürlich vorab einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, um individuelle Wünsche und Vorgehensweisen abzuklären.

Weitere Informationen

Quellen:
www.kostbarenatur.net
Buch GU Grüne Apotheke
www.heilkräuter.de
www.zentrum-der-gesundheit.de
www.rizinusoel.net
www.teebaumoel.net
www.warzenentfernen.com
www.wunderweib.de
www.gesund.co.at
www.ringelblumensalbe.de
www.fragmutti.de

Beitragsbild © MonikaP / Pixabay
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