Die wichtigsten Symptome für Hautkrebs

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Hautkrebs ist leider eine sehr verbreitete Krebsart und viele Menschen sind sich angesichts der Hautkrebs Symptome unsicher. Darum ist es besser, bei einer auftretenden Veränderung auf der Haut richtig einschätzen zu können, ob ein Besuch beim Arzt wichtig oder unnötig ist. Hautkrebs ist oft mit bloßem Auge zu erkennen, aber nicht jeder Leberfleck oder Muttermal ist ein Grund zur Sorge. Für eine genaue Diagnose ist eine Gewebeuntersuchung nötig, die bei einem Facharzt vorgenommen werden sollte.

Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs

Es gibt unterschiedliche Arten von Hautkrebs und auch Hautkrebs Symptome, wobei der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) als die gefährlichste Art gilt und oftmals auch leicht zu erkennen ist. Bei dieser Hautkrebsform verändern sich pigmentbildende Hautzellen (Melanonzyten) krankhaft, wodurch sie sich dunkel verfärben. Der weiße Hautkrebs wird dagegen noch einmal in Basalzell- und Stachelzellkrebs unterschieden. Der Stachelzellkrebs kann ebenfalls noch weitere Unterarten ausbilden. Im Frühstadium sind die Symptome auf die oberen Hautschichten beschränkt, während im weiteren Verlauf der Erkrankung der gesamte Körper durch Hautkrebs Symptome betroffen ist.

Zunächst die ABCD-Regel anwenden

Wer an seinem Körper eine unangenehme Veränderung auf der Haut entdeckt, muss nicht sofort mit dem schlimmsten Fall rechnen, sondern sollte das Pigmentmal, wie ein Muttermal oder Leberfleck auch genannt wird, anhand der ABCD-Regel beurteilen. Diese Regel ist eine von Ärzten empfohlene Methode für Hautkrebs Symptome und setzt sich zusammen aus:

A = Asymmetrie

B = Begrenzung

C = Colour

D = Durchmesser oder Dynamik

E = Erhabenheit

Die Asymmetrie bedeutet bei einem Muttermal darauf zu achten, ob es gleichmäßig geformt oder asymmetrisch verformt ist. Ein asymmetrisches Muttermal sollte von einem Hautarzt begutachtet werden. Die Begrenzung ist wichtig, da harmlose Muttermale oder Hautflecken in der Regel scharf abgegrenzt sind. Fühlt sich ein solcher Fleck rau an oder sieht verwaschen aus, sollte ebenfalls ein Arzt konsultiert werden. Die Farbe des Muttermals ist wichtig, wenn sie nicht gleichmäßig ist, die Farbe verändert oder sogar verschiedenfarbige Punkte aufweist, worauf ein Arztbesuch ratsam ist. Beträgt der Durchmesser einer Hautveränderung mehr als 6 Millimeter oder ist halbkugelförmig, ist ein Arzt zu informieren. Überhaupt sollten alle Hautveränderungen, die sich aus der Haut erheben, am besten von einem Spezialisten kontrolliert werden.

Verschiedene Symptome für Hautkrebs

Am weitesten ist das Superfiziell spreitendes Melanom verbreitet, das sich innerhalb von 1 – 4 Jahren entwickelt und als schwarzer Hautkrebs bezeichnet wird. Es tritt vorrangig auf dem Rücken, im Brustbereich oder an den Gliedmaßen auf. Es ist flach, zeitweise knotig und scharf abgegrenzt und kann die Farben grau, rosa, braun oder blauschwarz zeigen. Nur selten gilt es weiße Flecken. Ein noduläres Melanom ist eine besonders aggressive Form von Hautkrebs und breitet sich innerhalb weniger Monate aus. Es zeigt sich knotige, erhaben und sogar blutende Tumore, die entweder blau bis dunkelbraun sein können. Lentigo maligna Melanome treten häufig bei älteren Menschen und entwickeln sich sogar über Jahrzehnte bis sie zu schwarzem Hautkrebs werden. Sie entwickeln sich meist in den Bereichen, die früher von der Sonne bestrahlt wurden wie dem Gesicht und die Hände.

Weißer Hautkrebs kann täuschen

Als weißen Hautkrebs bezeichnen viele Laien das Anfangsstadium von Stachelzellkrebs( Plattenepithelkarzinom, Spinaliom) und zeigt als erste Hautkrebs Symptome die aktinische Keratose, die sich als gelblich-rötliche Verhornung zeigt, welche beim Entfernen immer Blutungen verursacht. Die Ränder können entzündet sein. In der fortgeschrittenen Form wird die Verhornung hell, fast weißlich sowie dicker und breiter. Sie fühlt sich rau und grob wie Sandpapier an. Sobald die Verhornung entfernt werden soll, fängt sie zu bluten an. Ein Basaliom zeigt als Hautkrebs Symptome zunächst einige kleine Knötchen von wenigen Millimetern Durchmesser, die weiß-grau sind und einen gewissen Perlmuttglanz aufweisen. Sie fangen an zu bluten, wenn es zu einem Kratzer oder Schnitt beim Rasieren kommt. Nach einigen Monaten oder Jahren sinkt die Mittel dieses Pickels ein und bildet eine Mulde mit einem Randwall. Hierbei wuchert der Krebs immer tiefer in die Gewebeschichten hinein. Basalzellkarzinome finden sich meist im Bereich vom Haaransatz bis hinab bis zum Mund. Sie finden sich aber auch im Bereich der Ohrmuschel und der behaarten Kopfhaut. Dagegen kommen sie nur selten an den Gliedmaßen oder dem Körperstamm vor. Als typische Hautkrebs Symptome gelten hierbei immer wiederkehrende Blutgen der Hautstellen. Wann immer solche nachhaltigen Veränderungen auf der Haut entstehen, sollte zunächst ein kurzer Selbstcheck gemacht werden. Allerdings kann die genaue Diagnose nur der Hautarzt stellen.

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Foto © animaflora / Fotolia
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