Ernährung bei Arthrose

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Bei einer Arthrose sorgt der Knorpelabbau an den Gelenken für starke Schmerzen. Symptome können neben belastungsfähigem Schmerz, auch verformte Gelenke sein. In den meisten Fällen beginnt der Abbau der Knorpelmasse in den mittleren Jahren, etwa zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Man bezeichnet den Gelenkknorpel als auch „Schmiermittel“ , das dafür sorgt, dass unsere Gelenke einwandfrei arbeiten. Die vorrangige Ursache einer Arthrose liegt in der altersbedingten Abnutzung der „Gelenkschmiere„, dem Gelenkknorpel. Dieser Gelenkverschleiß wird auch als eine primäre Arthrose bezeichnet. Die sekundäre Arthrose aber, entsteht aus anderen Risikofaktoren wie Übergewicht, Überbelastung im Beruf (beispielsweise der Fliesenleger) und falsches Schuhwerk. Grunderkrankungen bei einer Arthrose können neben dem Diabetes, die Gicht oder eine Arthritis sein. Auffällig ist bei Arthrose Patienten, der deutliche Vitamin-E-Mangel. Ein Vitamin-E-Mangel reduziert freie Radikale, die vermehrt gebildet werden, wenn entzündliche Erkrankungen wie die einer Arthrose vorliegen.

Mit der richtigen Ernährung der Arthrose begegnen

Nicht nur der altersbedingte Knorpelabbau in den Gelenken sorgt für eine Arthrose, auch eine falsche Ernährung ist an der Entstehung einer Arthrose maßgeblich. Eine Arthrose ist derzeit noch nicht behandelbar, aber die Symptome können gelindert werden. Wichtig ist eine Ernährung, die entzündungshemmend wirkt und mit Vitaminen und Mineralien dafür sorgen kann, dass das betroffene Gelenk sich regenerieren kann. Neben der richtigen Ernährung sollte aber auch Nikotin und Alkohol verzichtet werden. Darüber hinaus kann eine Arthrose auch durch Bewegungsmangel gefördert werden.

Wie sieht eine gesunde Ernährung beim Krankheitsbild Arthrose aus?

Zuerst sollten Betroffene Gewicht verlieren, das unnötig die Gelenke belastet. Ungesunde Inhaltsstoffe sollten Patienten meiden. Auf entzündungsfördernde Arachidonsäure sollte verzichtet werden, da diese in vielen tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Eine Vollwertkost ist günstig, da die Vitalstoffe die Gelenke versorgen. Zucker und Weißmehl steht ebenfalls auf der Liste der nicht gewünschten Lebensmittel. Patienten können eine sogenannte „grüne“ Liste im Internet ansehen. Ebenso eine „rote“ Liste, auf der Lebensmittel verzeichnet sind, die gemieden werden sollten, wie beispielsweise fettes Fleisch oder fetter Fisch. Neben der richtigen Ernährung steht auch das richtige Trinken im Fokus einer Arthrose. Da unser Organismus morgens am besten entgiftet, sollte Wasser oder eventuell Basentee getrunken werden. Empfohlen werden 2 Liter pro Tag. An heißen Sommertagen kann die Trinkzufuhr erhöht werden. Es sollen vorwiegend Getränke sein, die keinen Säureanteil haben.

Mit weiteren Maßnahmen die Arthrose lindern

Es wird empfohlen bestehendes Übergewicht abzubauen. Bereits ab dem 30. Lebensjahr sollten Patienten damit beginnen, die Muskulatur aufzubauen bzw. zu stärken. Gymnastische Übungen zählen ebenfalls zu den empfehlenswerten Vorgängen, um einer Arthrose nicht nur vorzubeugen, sondern den Schmerz auch zu reduzieren. Wer unter starken Arthrose leidet, der wird nicht umhin kommen und entsprechende Medikamente einnehmen.

Ein kleiner Essensplan

Morgens: Zum Frühstück werden frische Früchte empfohlen, Salate und Vollkornbrot. Das Obst sollte aber nicht mit Joghurt vermischt werden

Mittags: Zum Mittagessen sollten Patienten kein traditionelles Mittagsmenü und auch keine kräftige Hausmannskost zu sich nehmen. Hier sind Rohkost, Salate, Gemüse, angerichtet mit frischen Kräutern und frischem Wurzelgemüse zu empfehlen

Abendessen: Abends genügt eine leichte Gemüsesuppe eventuell mit Brennesseltrieben, dazu Vollkornbrot. Dieser Essensplan ist vegan, aber es werden generell keine Fleisch- und Wurstwaren verboten. Allerdings sollten Patienten auf fettarme Sorten zurückgreifen. Eventuell kann auch das Brot selbst gebacken werden (sofern die Zeit reicht). Hier sollte man vielleicht auf glutenfreie Brotrezepte achten. Mit einer gesunden Ernährung kann eine Arthrose anfangs sogar verhindert werden und eine voranschreitende Arthrose lindern.

Fazit

Eine Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenke die nicht geheilt werden kann. Aber Patienten können etwas dafür tun, dass eine Arthrose gar nicht erst entsteht oder zumindest die Symptome gelindert werden. Eine genaue Diagnose wird vom Orthopäden mit bildgebenden Verfahren festgestellt. Eine gesunde Ernährung gepaart mit moderatem Sport, kann die Gelenke lange Zeit gesund halten.

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Beitragsbild © Daria-Yakovleva / Pixabay
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