Blasenschwäche beeinträchtigt Privat- und Berufsleben

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Inkontinenz gehört zu den Tabu-Themen unserer Gesellschaft. Dabei ist jeder zehnte Bundesbürger betroffen: Alte, Junge, Männer und Frauen. Die meisten leiden im Stillen, dabei könnte ihnen geholfen werden.

Blasenschwäche stört nicht nur das Wohlbefinden und beeinträchtigt die Lebensqualität – sie kann auch richtig krank machen. Denn wenn Menschen das Wasser nicht mehr halten können, leiden sie mehr, als sie es zugeben wollen.

Karrierekiller Harndrang

Ein Problem, das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt, ist häufiger Harndrang in der Nacht. Davon sind Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen. Und wer nachts schlecht schläft, der ist tagsüber nicht fit. Das kann sich auf den Berufsalltag auswirken. Ohnehin fühlen sich Menschen mit Basenschwäche im Job oft unwohl. Kein Wunder: Wer ständig fürchtet, Urin zu verlieren, wirkt in Besprechungen schnell gehemmt. Das kann zum regelrechten Karrierekiller werden. Darunter leidet das Selbstbewusstsein. Depressionen und Beziehungsprobleme können die Folgen sein. Dabei ist Blasenschwäche kein unabwendbares Schicksal. Wer gut informiert ist, bekommt sein Problem in den Griff. Erster Ansprechpartner ist immer der Arzt.

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Bild: © DAK Gesundheit
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