Wellnessurlaub mit dem Hund

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Sie möchten einen unbeschwerten Wellnessurlaub in Deutschland oder dem Ausland machen, wollen jedoch nicht auf Ihren vierbeinigen Freund verzichten? Dies ist gar kein Problem, wenn Sie bereits bei der Planung auf ein paar wichtige Dinge achten. Dann wird der Wellnessurlaub garantiert erholsam, sowohl für Sie, als auch Ihren Hund.

Wohin soll es gehen?

Heutzutage ist es problemlos möglich, sowohl in der Stadt, auf dem Land oder sogar am Meer einen schönen Wellnessurlaub zu verbringen. Damit es auch für Ihren Hund schön wird, sollten Sie sich genau überlegen, welches Ziel ihm zusagen könnte. Dieses ist abhängig vom Alter, Gemüt und der Fitness Ihres Hundes. Wenn Sie sich beispielsweise für einen Wellnessurlaub in der Stadt entscheiden, sollten Sie zudem bedenken, dass in vielen Städten Maulkorbzwang herrschen könnte. Bei einem Wellnessurlaub am Strand sollten Sie darauf achten, dass es einen Hundestrand in der Nähe gibt, dort kann sich dann auch Ihr vierbeiniger Freund in Ruhe austoben. Holen Sie sich zudem im Vorfeld Informationen über das nahe Umfeld ein: so kann es vorkommen, dass Sie in Naturschutzgebieten oder in der Brutzeit Ihren Hund nicht ohne Leine führen sollten.

Welche Art der Anreise ist sinnvoll?

Hier kommt es natürlich zunächst auf das Reiseziel an. Aufgrund des Stresslevels für Ihren Hund ist es ratsam, auf Flugreisen zu verzichten und diese nur im Notfall zu machen. Möchten Sie Ihren Wellnessurlaub auf einer deutschen Insel verbringen, müssen Sie einen Weg auf der Fähre bzw. einem Schiff zurücklegen. Hier sollten Sie sich im Vorfeld bei dem Betreiber erkundigen, inwiefern Hunde überhaupt erlaubt sind. Viele Betreiber erlauben das Mitführen von Hunden, allerdings herrscht auf Deck zumeist eine Leinenpflicht. Um sicher zu gehen, ob Ihr Hund die schaukelige Überfahrt überhaupt verträgt, sollten Sie im Vorfeld einen „Probelauf“ tätigen, zum Beispiel auf einem anderen Schiff. Ihr Hund kann sich so an die ungewohnte Bewegung gewöhnen. Überaus angenehm kann die Anreise per Zug sein, kleinere Hunde (bis zur Hauskatzengröße) können Sie in einer Transportbox kostenlos mitnehmen. Bei größeren Hunden müssen Sie meist die Hälfte des üblichen Bahnpreises bezahlen. Auskunft erhalten Sie auf den Seiten der jeweiligen Zuggesellschaft, also DB (Deutsche Bahn) etc. denken Sie daran, dass Ihr Hund während dieser Zeit natürlich nicht „zur Toilette“ kann. Daher sollten Sie bisweilen großzügige Zwischenstopps und Umsteigezeiten planen, um Ihren Hund auszuführen. Selbstverständlich können Sie auch mit dem Auto anreisen. Hier kennt sich der Hund meistens aus, Sie sind unabhängiger und können auch auf Rastplätzen Pausen einlegen. Denken Sie daran, Ihren Hund zum Beispiel im Kofferraum ausreichend zu sichern, nehmen Sie Futter, Trinkwasser, einen Napf, sowie Decke und Lieblingsspielzeug für Ihren Hund mit, so dass Sie ihn auf der Raststätte zum Beispiel mit Wasser versorgen können. Ebenso wichtig ist der Sonnenschutz für Ihr Auto, damit es Ihrem Hund nicht zu heiß wird.

Was Ihr Hund sonst noch benötigt

Informieren Sie sich im Vorfeld, vor allem wenn es ins Ausland geht, welche Unterlagen Sie zur Einreise benötigen. Mitnehmen sollten Sie außerdem den EU-Heimtierausweis, eine Kopie Ihrer Hunde-Haftpflichtversicherung, bei Bedarf können Sie auch eine extra Hundemarke mitnehmen und darauf die Urlaubsadresse eintragen, falls Ihr Hund einmal ausbüxen sollte. Denken Sie an das Halsband, die Leine und ggf. eine längere Schleppleine zum Spazierengehen mit Ihrem Hund. Fürs Hotel oder die Unterkunft sollten Sie eine extra Hundeschlafdecke, eventuelles Bettzeug für den Hund mitnehmen (falls er nachts zu Ihnen ins Bett hüpft), sowie einen alten Bezug fürs Sofa oder andere Möbel im Hotel/der Unterkunft. Denken Sie zudem an Wasser- und Futternapf, Hundefutter (gerade wenn Ihr Hund spezielles Futter benötigt), sowie Spielzeug und alte Handtücher, falls Pfoten schmutzig sein sollten. Auch eine Hundebürste ist niemals verkehrt.

Wie finde ich eine passende Unterkunft für mich und meinen Hund?

Nicht in jedem Hotel, gerade im Wellnessbereich sind Hunde willkommen. Oft sind Hunde gar nicht erst gestattet, daher ist es wichtig, sich im Vorfeld auf die Suche nach einem „passenden“ Hotel zu begeben. Sie werden überrascht sein, dass es in Deutschland und auch Europa etliche Unterkünfte gibt, in denen Hunde ausdrücklich willkommen sind. Wie Sie diese Unterkünfte finden? Geben Sie in Ihren Suchbrowser einfach „Wellnessreisen mit Hund“ oder „Hotels für Hunde“ ein, schon gelangen Sie auf spezielle Seiten. Diese Hotels bieten sogar einen eigenen Dogsitting-Service an, so dass Sie sich beispielsweise im Spa entspannen können, jedoch Ihr Vierbeiner gut aufgehoben ist. Einige Hotels bieten zudem sogar Wellnessangebote für Hunde an, dies können Massagen, Physiotherapie, Wassertherapie oder Akkupunkturen sein. Die Auswahl ist hier sehr groß!

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Beitragsbild © Nordseher / Pixabay
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