Trockenes Auge: Erste Anzeichen richtig deuten

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Brennende, stechende oder tränende Augen, Fremdkörper- bzw. Sandkorngefühl, müde Augen, lichtempfindliche Augen bis hin zu Sehstörungen – alles mögliche Symptome für das trockene Auge!

Unsere Augen und unser visuelles System erbringen für uns jeden Tag wahre Höchstleistungen. So können wir z. B. unsere Umgebung räumlich wahrnehmen und Dinge sehen, die in weiter Ferne liegen. Gleichzeitig können wir aber auch Gegenstände sehen, die direkt vor uns liegen. Diese Leistung unserer Augen und unseres visuellen Systems sind überaus beeindruckend, werden von uns oft als selbstverständlich angesehen. Deshalb tun wir leider viel zu wenig für unsere Augen und deuten erste Anzeichen, z. B. die eines Trockenen Auges, nicht richtig.

Zunächst können sich beim Trockenen Auge folgende Symptome bemerkbar machen: trockene, brennende, stechende oder tränende Augen, Fremdkörper- bzw. Sandkorngefühl, müde Augen, lichtempfindliche Augen bis hin zu Sehstörungen. Unternimmt man nichts gegen das Trockene Auge kann es in der Folge zu einer Steigerung der Symptome bis hin zu chronischen Hornhaut- und Bindehautentzündungen, Hornhauttrübung und Sehverschlechterung kommen.

Trockenes Auge kann vielfältige Ursachen haben

Trockene Augen sind in Deutschland weit verbreitet. Die Ursachen können vielfältig sein: von bestimmten Erkrankungen (z. B. Diabetes), über die Einnahme von bestimmten Medikamenten (z.B. Antihistaminika) bis hin zu Umwelt- und Umfeld-Bedingungen. Jeder kann davon also betroffen sein.
Beim Trockenen Auge liegt eine Störung des Tränenfilms vor. Dieser hat viele Funktionen: er dient der Immunabwehr und schützt so vor Infektionen am Auge. Darüber hinaus ernährt der Tränenfilm das Auge und ist für die Wundheilung zuständig. Über den Tränenfilm werden Abbauprodukte und Fremdkörper aus dem Auge entfernt. Ein intakter Tränenfilm sorgt also dafür, dass das Auge gesund bleibt.

Natürliche Therapie mit „künstliche Tränen“

Beim Trockenen Auge können Augentropfen, sogenannte „künstliche Tränen“ Abhilfe schaffen. Diese bilden einen feinen Film und schützen die Augen so vor dem Austrockenen.
Fragen Sie Ihren Augenarzt oder Apotheker. Er berät Sie gerne und kann – je nach vorliegender Ursache – Ihnen die Augentropfen individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Augen „maßschneidern“.

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