Schützt die Kleinsten! Winterzeit ist Rotazeit

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Wieder einmal steht der Winter vor der Tür und wieder einmal lässt sich voraussagen, dass auch in diesem Winter die Zahl der Rota-Infektionen bei Säuglingen und Kleinkindern sprunghaft ansteigen wird. Denn noch immer sind zu wenige der Jüngsten gegen die Brech-Durchfall-Erkrankung geimpft.

Bereits in den ersten 10 Monaten dieses Jahres wurden dem Robert-Koch-Institut mehr als 21.000 Erkrankungen durch das Rota-Virus gemeldet1. Erfahrungsgemäß steigt aber gerade in den Wintermonaten die Zahl der Infektionen an, weil die Viren gerade zur kalten Jahreszeit ideale Bedingungen haben, vor allem in KiTas und Krabbelgruppen. 90 Prozent aller Kinder erkranken in den ersten drei Lebensjahren an einer Infektion mit den hochansteckenden Viren.2

20 Durchfallattacken am Tag sind schon für Erwachsene eine Qual. Für Neugeborene und Babys in den ersten Lebensmonaten können sie sogar schnell lebensbedrohlich werden. Denn der kleine Körper verliert binnen kürzester Zeit enorm viel Flüssigkeit und wichtige Nährstoffe. Wenn dies nicht schnell genug erkannt und medizinisch behandelt wird, droht ein Austrocknen des Körpers – die Kinder müssen stationär ins Krankenhaus.

Nur die Impfung kann wirklich schützen

Ein wirklich effektiver Schutz vor einer Infektion mit Rotaviren ist nur durch eine Impfung gewährleistet. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit Juli 2013 die Rotavirus-Impfung für alle Säuglinge. Ziel dieser Impfprophylaxe ist die Reduzierung von Krankenhauseinweisungen betroffener Kinder unter fünf Jahren durch Rotavirusinfektionen. Besonders deutlich ist der Hinweis der STIKO, die Impfserie dringend frühzeitig zu beginnen und rechtzeitig abzuschließen.3

Warum sich Rotaviren in der kalten Jahreszeit besonders schnell verbreiten- Infografik

Warum sich Rotaviren in der kalten Jahreszeit besonders schnell verbreiten

Tut ja gar nicht weh!

Die Rotavirus-Schluckimpfstoffe müssen, je nach Impfstoff, zwei- bzw. dreimal verabreicht werden. Der Impfstoff wird dem Baby zwischen der 6. und 24. bzw. 32. Lebenswoche einfach in den Mund geträufelt. Die Schluckimpfung ist gut verträglich und hoch wirksam. Im Falle der Verabreichung des 2-Dosen-Impfstoffs ist die Impfserie bereits in der 10. Lebenswoche abgeschlossen.

Mit freundlicher Unterstützung durch GlaxoSmithKline

1  www.rki.de: Epidemiologisches Bulletin 44/2018 vom 01.11.2018

2   http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Rota/FAQ-Liste_Rotavirus_Impfen.html?nn=2375548
3  www.rki.de: Epidemiologisches Bulletin 34/2013 vom 26.08.2013

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