Masern im Anfangsstadium: diese Symptome sind typisch

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Die Masern sind eine heimtückische Krankheit, die zu schweren Folgeschäden führen kann. Masern in der Schwangerschaft rufen schlimmstenfalls eklatante gesundheitliche Schädigungen des Babys hervor. Masern beim Baby oder Kleinkind führen schlimmstenfalls zu irreparablen Schäden des Gehirns, die oft erst Monate oder Jahre nach der Masern Ansteckung auftreten. Diese Komplikationen vermeiden Sie am besten mit einer Masernimpfung. Alternativ ist es wichtig, bereits die ersten Masern Symptome wahrzunehmen und als solche zu erkennen.

Bei Masern im Anfangsstadium sollten Sie sofort reagieren

Eine Masernerkrankung verläuft in zwei Krankheitsphasen, die mit ebenfalls zwei Fieberschüben verbunden sind. Sobald erste Hinweise auf Masern im Anfangsstadium hinweisen, sollten Sie sich sofort an einen Arzt wenden. Die Mediziner diagnostizieren die Masernerkrankung anhand der Krankheitszeichen. Im Zweifelsfall erfolgt die Diagnose durch Nachweis des virusspezifischen IgM-Antikörpers, der als Indiz für eine frische Masernerkrankung gilt.

Das sogenannte Prodomalstadium

Das erste Masern Anfangsstadium wird als „Prodomalstadium“ bezeichnet. Dieses Vorstadium tritt nach etwa acht bis zehn Tagen nach der Infektion ein und geht mit unspezifischen grippeähnlichen Symptomen einher. Bei Masern im Anfangsstadium müssen Sie mit Kopf- und Bauchschmerzen, trockenem Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und mäßigem Fieber rechnen. Des Weiteren sind Symptome wie Müdigkeit oder Abgeschlagenheit bei Masern im Anfangsstadium typisch. Ein markantes Merkmal ist Lichtempfindlichkeit, die zusammen mit für eine Bindehautentzündung typischen tränenden Augen auftritt. Außerdem wirkt das Gesicht der erkrankten Person recht aufgedunsen.

Koplikflecken: ein typisches Erscheinungsbild bei Masern

Zwei oder drei Tage nach Eintreten dieser Symptome erscheinen bei Masern im Anfangsstadium sogenannte Koplikflecken an der Wangenschleimhaut. Diese weißen Belege sind mit Kalkspritzern vergleichbar und in eine Art rötlicher Höfe eingebettet. Spätestens am dritten Tag steigt das Fieber im Masern Anfangsstadium deutlich an. Die Mund- und Rachenschleimhaut ist völlig gerötet. Dieses Vorstadium dauert etwa fünf Tage an und ist am Ende durch sinkendes Fieber gekennzeichnet.

Markante Hautausschläge im Exanthemstadium

Das zweite Masern Anfangsstadium ist das Exanthemstadium. Auch als Hauptstadium bezeichnet, entsteht zu dieser Zeit der für Masern typische Hautausschlag. Das Fieber steigt und die Symptome aus dem ersten Masern Anfangsstadium werden stärker. Im Halsbereich treten geschwollene Lymphknoten auf. Der Hautausschlag, das Exanthem, weitet sich bei steigendem Fieber auf drei bis sechs Millimeter große Flecken aus, die hellrot sind und ineinander überzugehen scheinen. Auch Fieberkrämpfe sind im zweiten Masern Anfangsstadium eine mögliche Folge.

So verläuft die Krankheit im Körper

Zu Beginn breitet sich das Exanthem hinter den Ohren aus, um anschließend über das Gesicht und den gesamten Körper überzugehen. Mit Ausnahme der Fußsohlen und Handflächen sind letztendlich alle Körperstellen betroffen. Langsam werden die Flecken bei fortschreitendem Masern Anfangsstadium dunkler, um eine bräunliche oder violette Verfärbung anzunehmen. Daraufhin verblassen die Flecken nach etwa vier bis sieben Tagen, bis sich an den betroffenen Körperstellen Hautschuppen bilden. In diesem Zeitraum gehen die anderen Beschwerden dieses Krankheitsstadiums zurück. Nach etwa fünf bis sieben Tagen sinkt das Fieber. Ist der Hautausschlag nach dem Masern Anfangsstadium komplett verschwunden, gelten Sie oder andere erkrankte Personen nicht mehr als infektiös. Insofern mit der Masernerkrankung keine gesundheitlichen Komplikationen verbunden sind, dauert die Erholungsphase nunmehr zwei Wochen an.

Masern im Anfangsstadium: diese Symptome sind typisch
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