„Herbst-Zeit-Lose“ – Gesund bleiben im Alter

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Gibt es etwas Schöneres für Senioren, als gemeinsam fit und gesund den Ruhestand zu genießen? Damit die Lebenszeit im Alter noch mit Lebensqualität und Autonomie erfüllt sein kann, sind gerade diese Menschen gefordert, auf ihre Gesundheit zu achten. Und der Anteil an Senioren in der Gesellschaft steigt stetig. Erfreulicherweise steigt aber auch die Zahl der älteren Mitbürger, die körperlich aktiv sind, sich gesund ernähren und auf ein normales Körpergewicht achten.

Doch bestimmte Dinge lassen sich nicht aufhalten: wie mit den Jahren das Blond zu Grau wird, die Haut altert, das Gewebe schlaffer wird, so altert auch das Immunsystem und man wird anfälliger für Infekte. Gerade für die Altersgruppe ab 60 empfiehlt die STIKO deshalb bestimmte Impfungen: die jährliche Grippeschutzimpfung gehört ebenso dazu wie jetzt die neue Impfung gegen Gürtelrose. Aber auch der Schutz vor Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf) und Keuchhusten gehört zu den wichtigen Standard-Impfungen. Diese Kombi-Impfung muss alle 10 Jahre aufgefrischt werden, was leider gerne vergessen wird.

Keuchhusten im Alter häufig

Der Keuchhusten ist entgegen der allgemeinen Wahrnehmung keine Kinderkrankheit. Ganz im Gegenteil: Die Grundimmunisierung im Kindesalter erfolgt nahezu lückenlos. Doch dieser „Basis-Schutz“ hält nicht lebenslang und muss aufgefrischt werden. Gerade junge und ältere Erwachsene haben deshalb „Lücken“ in ihrem Impfschutz. Neben dem persönlichen Risiko einer Keuchhusten-Infektion sind ungeimpfte Erwachsene die häufigste Infektionsquelle für Neugeborene. Der enge Kontakt zum neuen Familienmitglied bedingt die Übertragung der Krankheitserreger. Die STIKO empfiehlt deshalb, eine Pertussis-Impfung mit der nächstmöglichen Tetanus-Diphtherie-Auffrischimpfung vorzunehmen.

Auch eine Gürtelrose kann die Lebensqualität im Alter stark beeinträchtigen. Nicht nur die deutlich sichtbaren und schmerzhaft juckenden Bläschen machen das Leben zur Qual, auch Spätfolgen wie anhaltende Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) oder Augen- und Ohrenschädigungen können auftreten. Seit 2018 steht ein Impfstoff zur Verfügung, der gezielt für ältere Menschen entwickelt wurde und langanhaltend schützen kann. Die Impfung wird von den Kassen bezahlt.

Impfpass im Auge behalten

Generell empfiehlt die STIKO, bei älteren Patienten auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten. Hierfür lohnt es sich, den Impfpass einmal wieder aus der Schublade zu holen und ihn beim nächsten Arztbesuch vorzulegen. Der Hausarzt berät Sie gerne und bringt Ihren Impfstatus wieder auf den aktuellen Stand.

Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

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Beitragsbild © Techniker Pressefoto
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