Diagnose Krebs – Gut informierte Patienten können die Krankheit besser bewältigen

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„Krebs“ – bei dieser Diagnose gerät die Welt ins Wanken. Was bedeutet die Erkrankung für mein weiteres Leben? Was kommt bei der Therapie auf mich zu? Welche Heilungschance gibt es? Viele Fragen stürmen auf die Patienten wie auch ihre Angehörigen ein. Fragen, auf die es im ersten Gespräch mit dem Arzt ad hoc oft keine befriedigende Antwort geben kann.

Ist der erste Schock der Diagnose überwunden, bemühen sich viele Patienten, konkrete Informationen zu ihrer Erkrankung zu finden. Diese Reaktion ist vernünftig, denn wer gut darüber Bescheid weiß, was auf ihn zukommt und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt, wird sich leichter damit tun, zusammen mit seinem Arzt die individuell beste Therapiewahl zu treffen.

Gut informierte Patienten wissen zudem, dass es in der Krebsmedizin in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gegeben hat und viele neue Therapieformen entwickelt wurden. Dadurch sind bei vielen Krebsformen die Heilungschancen gestiegen. Bei anderen Tumoren hat sich die Lebenserwartung deutlich verbessert und die Krebserkrankung wird durch die modernen Therapieoptionen nicht selten zu einer Art chronischer Erkrankung, mit der man bei guter Lebensqualität noch viele Jahre leben kann.

Wer als Patient gut aufgeklärt ist, kennt die Chancen, die ihm die Therapie eröffnet, weiß, mit welchen Nebenwirkungen er zu rechnen hat und wann der Arzt über Begleitreaktionen informiert werden muss. Und er wird die Belastungen der Krebstherapie besser tolerieren und die Erkrankung langfristig besser bewältigen können.

Die Spreu vom Weizen trennen

Als Informationsquelle nutzen Krebspatienten oft Gesundheitsbücher, Fernsehsendungen, Freunde und Bekannte und vor allem das Internet. Doch wie soll man der Flut an Informationen Herr werden? Worauf kann man sich verlassen und was sind seriöse Quellen?

Es ist nicht einfach, bei den Informationsquellen die Spreu vom Weizen zu trennen. Wichtig  ist es, auf etablierte Quellen zu setzen wie beispielsweise die speziell für Patienten konzipierte Internetseite der Deutschen Krebsgesellschaft (www.krebsgesellschaft.de), die Webseiten des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums (www.krebsinformationsdienst.de), der Landeskrebsgesellschaften, der Krebsberatungsstellen sowie renommierter Patientenorganisationen. Auch Internetseiten zu speziellen Krebserkrankungen, auf denen sachliche und medizinisch-wissenschaftlich fundierte Informationen sowie Tipps zur Krankheitsbewältigung vermittelt werden, ohne dabei zweifelhafte Heilsverfahren anzupreisen, kann man in aller Regel vertrauen. Vorsicht aber ist geboten bei Internetseiten, auf denen obskure Ratschläge erteilt, teure Therapieverfahren empfohlen und Heilsversprechungen gemacht werden.

Das Gespräch mit dem Arzt gut vorbereiten

Generell gilt, dass in allen Fragen der behandelnde Arzt der wichtigste Ansprechpartner ist. Das Gespräch mit dem Arzt sollte jedoch gut vorbereitet werden. Sonst kann es sein, dass man in der allgemeinen Aufregung die vermittelten Informationen nicht richtig versteht oder wichtige Fragen vergisst. Deshalb ist es ratsam, sich anstehende Fragen vorab zu notieren und dann beim Arztgespräch auch zu stellen. Es ist außerdem sinnvoll, sich bei Arzt-Patientengesprächen von einer Vertrauensperson begleiten zu lassen.

Weitere Informationen dazu, wie das Arztgespräch am besten vorzubereiten ist, sind ebenfalls im Internet zu finden, zum Beispiel auf der Webseite www.leben-mit-lymphom.de. Die Seite wurde speziell für Menschen mit einem Lymphom konzipiert, die Tipps zur Vorbereitung des Arztgesprächs sind genauso jedoch auch bei anderen Krebserkrankungen zu beherzigen.

„Lebenswege“ im neuen Look

Seriöse Informationen zu verschiedensten Krebserkrankungen, zu Fortschritten in der Krebsmedizin und Innovationen bei der Diagnostik und Therapie bietet bereits im 14. Jahr die Patientenzeitschrift „Lebenswege“, die sich an Krebspatienten und ihre Angehörigen richtet. „Lebenswege“ erscheint ab sofort im neuen Look als Magazin. Die Zeitschrift kann kostenfrei abonniert werden beim Otto Hoffmanns Verlag unter der Telefon-Nummer 089-545845-28 oder per E-Mail: lebenswege@ohv-online.de

Lebenswege Zeitschrift Cover

Lebenswege Zeitschrift – Cover

Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich u.a. mit dem Thema Krebsnachsorge. Prof. Dr. Thorsten Langer aus Lübeck beschreibt im Interview, warum diese ernst genommen werden sollte. Außerdem wird von einem aktuellen Kongress berichtet und der noch recht neue große Forschungsbereich Krebsimmuntherapie erklärt. Praxisnahe Lebenshilfe geben gezielte sportliche Übungen, die speziell für Krebspatienten entwickelt wurden, sowie ein Bericht, was die Aufgaben der Berliner Landeskrebsgesellschaft sind und wie sie Patienten unterstützt.

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen

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Beitragsbild: Mann beim Arzt © DAK Gesundheit / van den Berg
Cover der neuen Ausgabe von Lebenswege © Roche

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