Diagnose Asthma: Was tun, wenn die Luft wegbleibt?

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Die Diagnose Asthma ist sicher zunächst ein Schock. Wie schlimm wird es werden? Kann ich daran ersticken? Tausend Fragen gehen einem durch den Kopf – doch versuchen Sie, positiv in die Zukunft zu blicken: Asthma ist kein Weltuntergang. Mit der richtigen Behandlung lässt sich das Risiko von akuten Asthmaanfällen reduzieren und die Chancen stehen gut, dass Sie fast vollständig beschwerdefrei sind.

Was ist Asthma?

Wenn Sie unter Atemnot oder einem Engegefühl in der Brust, pfeifendem Atem oder anhaltendem Husten leiden, können das Zeichen für Asthma sein. Asthma ist eine chronische Erkrankung der Lungen, bei der die Bronchien überempfindlich und mit Entzündungen auf bestimmte Reize reagieren. Dies geht häufig mit vermehrter Schleimbildung und einer Verengung der Atemwege einher, wodurch das Atmen  – insbesondere das Ausatmen – erschwert wird.

Wie ist die Prognose?

Asthma ist bisher nicht heilbar, aber mit den richtigen Medikamenten lassen sich die Symptome kontrollieren. Wenn Sie medikamentös gut eingestellt sind, schränkt die Krankheit Sie in Ihrem Alltag kaum ein. Nehmen Sie die verordneten Medikamente konsequent ein und meiden Sie potenzielle Auslöser.

Welche Medikamente muss ich einnehmen?

Asthma wird mit entzündungshemmende und bronchienerweiternde Arzneimittel behandelt. Entzündungshemmer unterdrücken die Entzündung und Schwellung der Atemwege, was  das Auftreten von Asthmaanfällen reduzieren kann. Atemwegserweiternden Medikamente bewirken eine Entspannung der Bronchialmuskulatur, so dass wieder freier geatmet werden kann.

Wie werden die Medikamente eingenommen?

In aller Regel werden sie inhaliert – also auf direktem Weg in die Lunge gebracht. Es gibt Pulverinhalatoren oder Dosieraerosole. Bei Pulverinhalatoren werden die pulverisierten Wirkstoffe mit dem eigenen Atemzug inhaliert. Beim Dosieraerosol werden die Arzneimittel in Flüssigkeitströpfchen in einer Gasphase auf Knopfdruck freigesetzt. Viele Patienten kommen mit einem Pulverinhalator (z. B. Easyhaler) besser zurecht, weil das Auslösen und Einatmen nicht unmittelbar koordiniert werden muss. Wesentlich ist, dass mit dem Inhalator konsequent und richtig inhaliert wird, damit das Medikament wirken kann und einem nicht wieder die Luft wegbleibt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen unter www.orionpharma.de und www.easyhaler.de

Beitragsbild © Orionpharma
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