Chronische Schlafstörung – Warum guter Schlaf kein Luxus ist

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Schlaf gilt als selbstverständlich – bis er fehlt. Erst wenn Nächte und auch Tage zur Belastung werden, wird klar, wie essenziell guter Schlaf ist. Am 13. März 2026, dem World Sleep Day, rückt gesunder Schlaf weltweit in den Fokus. Unter dem Motto „Sleep Well, Live Better“ informieren Expert:innen und Betroffene über Schlafstörungen.

Eine davon ist die Chronische Schlafstörung, von der etwa 6 bis 10 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in industrialisierten Ländern betroffen sind. Wenn Betroffene über mindestens drei Monate hinweg an mehreren Tagen pro Woche Schwierigkeiten mit dem Ein- und/oder Durchschlafen haben und tagsüber die Aktivität beeinträchtigt ist, spricht die Medizin von einer Chronischen Schlafstörung.2

Neue Wege zu erholsamem Schlaf

Die Folgen einer Chronischen Schlafstörung reichen weit über die Nacht hinaus. Sie beeinflusst Stimmung, Konzentration und Leistungsfähigkeit – und damit das gesamte Leben. Viele Betroffene fühlen sich tagsüber erschöpft, schnell gereizt und weniger belastbar.2 Zudem steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Depression oder Demenz deutlich an.2 Die gute Nachricht: Eine Chronische Schlafstörung ist behandelbar. Als Standard gilt die Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I). Doch nicht für alle Betroffenen gibt es qualifizierte Therapierende, und die Behandlung erfordert Zeit und Eigeninitiative.3, 4 So bieten auch medikamentöse Ansätze eine Lösung. Mittlerweile gibt es moderne medikamentöse Therapien, die speziell für die Langzeitbehandlung zugelassen sind.

Chronische Schlafstörung: nicht hinnehmen, sondern handeln

Wer an einer Chronischen Schlafstörung leidet, sollte nicht zögern, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Weitere Informationen und eine praktische Arzt-Suche finden Interessierte und Betroffene auf schlafstoerungen-neu-denken.de.

[1] Ohayon MM. Sleep Medicine Reviews, 2002; 97-111.
[2] Riemann D et al. J Sleep Res 2023: e14035.
[3] Anderson K. J Thorac Dis. 2018; 10(Suppl 1): S94–S102.
[4] Thomas A, et al. Behav Sleep Med. 2016;14(6): 687-698.

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Fotos: Adobe Stock
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