Hautkrebs – Immer neue Fragen, immer neue Antworten

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Endlich Frühling! Die Sonne lacht – und wir mit ihr. Schließlich sorgt sie für gute Laune und trägt entscheidend zu unserem Wohlbefinden bei. Aber die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: die UV-Strahlung. Sie kann die Haut dauerhaft schädigen. So kann jeder noch so kleine Sonnenbrand irgendwann zu Hautkrebs führen.

Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebsart. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 265.000 Menschen daran – Tendenz steigend. Um die Menschen sowohl für die Ursachen der Erkrankung als auch für die Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention zu sensibilisieren, ist der Mai seit einigen Jahren „Hautkrebsmonat“. Denn gerade bei Hautkrebs gilt: Das eigene Verhalten hilft vorzubeugen.

Ist Hautkrebs gleich Hautkrebs?

Mediziner unterteilen die Tumoren der Haut in hellen und schwarzen Hautkrebs. Zum hellen oder weißem Hautkrebs gehört unter anderem das Basalzellkarzinom. Es tritt meist an Körperstellen auf, die über viele Jahre der UV-Strahlung ausgesetzt waren. Dieser Tumor wächst eher langsam und bildet nur selten die lebensbedrohlichen Tochtergeschwulste, die Metastasen.

Viel gefährlicher ist der schwarze Hautkrebs, das Melanom. Es kann bereits in einem sehr frühen Stadium Metastasen bilden. Melanome entwickeln sich aus einem Leberfleck oder auf gesunder Haut und können auch an Stellen auftreten, die fast nie der Sonne ausgesetzt sind.

Wie untersuche ich meine Haut selbst? (Foto © Roche)

Was bringt die Früherkennung?

Wird Hautkrebs früh erkannt, sind die Chancen auf Heilung in der Regel gut. Deshalb haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf das sogenannte Hautkrebsscreening. Trotzdem gilt: Wer eine Hautveränderung bemerkt, sollte diese in jedem Fall vom Hautarzt abklären lassen.

 

Woran erkenne ich auffällige Hautpartien? (Foto © Roche)

Welche Behandlungsmöglichkeiten gegen Hautkrebs gibt es?

In frühen Stadien lässt sich der Tumor mit einer Operation meist vollständig entfernen. Behandlungsmethoden, die bei anderen Krebserkrankungen häufig eingesetzt werden – etwa die Strahlen- oder die Chemotherapie – spielen bei Hautkrebs hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, ist ein Basalzellkarzinom also schon tief in die Haut eingedrungen oder haben sich beim Melanom bereits Metatasten gebildet, gab es bis vor kurzem keine adäquaten Therapiemöglichkeiten.

Dank intensiver Forschung kommen jetzt aber auch sogenannte „zielgerichtete Therapien“ zum Einsatz. Diese Medikamente wirken direkt in den Krebszellen und blockieren hier bestimmte Signalwege, die für das Wachstum des Tumors verantwortlich sind. Damit fehlt den Zellen das Signal, sich zu teilen. Die Folge: Der Tumor wächst langsamer, wird kleiner oder verschwindet sogar ganz.

Da die Forscher immer besser verstehen, wie Krebszellen funktionieren, ist für die Zukunft mit weiteren Therapieansätzen zu rechnen, die die Überlebenschancen von Hautkrebspatienten weiter verbessern können.

Wie kann ich Hautkrebs vorbeugen?

So können Sie die Sonne ohne Reue genießen:

– Ob im Eiscafé, bei der Gartenarbeit oder am Strand – Sonnenschutz ist Pflicht.

– Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne besonders stark. Legen Sie Aktivitäten im Freien auf den Vormittag oder Abend.

– Tragen Sie dichtgewebte und locker sitzende Kleidung, eine Kopfbedeckung, die Gesicht, Ohren und Nacken schützt und eine Sonnenbrille mit 100 % UV-A- und UV-B-Schutz.

– Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen dick ein – und zwar eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen. Für den ganzen Körper werden 30–35 Milliliter empfohlen, das sind drei bis vier Esslöffel.

– Wie lange Sie in der Sonne bleiben können, hängt vom Hauttyp in Kombination mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) ab. Hier gilt: Eigenschutzzeit mal Faktor. Empfindliche Hauttypen, die schon nach 10 Minuten Sonnenbrand bekommen, sind mit LSF 30 also bis zu fünf Stunden geschützt.

– Wer z. B. stark schwitzt oder schwimmen geht, sollte regelmäßig nachcremen. Dadurch verlängert sich aber nicht die Zeit, die man in der Sonne bleiben kann – nur der ursprüngliche Schutz wird aufrechterhalten.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Firma Roche Pharma AG

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Fotos © Roche
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