„Dunkle Jahreszeit“ begünstigt Depressionen- Digitaler Therapeut kann helfen

Herbstdepression (Foto: pexels-photo-326603 © Repha)

Die „Dunkle Jahreszeit“ bringt es oft mit sich: Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit werden zum alltäglichen Begleiter. Womöglich leidet man sogar unter einer Depression.

Wenn die Tage kürzer werden, beginnt für viele Menschen die so genannte „Dunkle Jahreszeit“. Die Betroffenen leiden während der Herbst- und Wintermonate unter Niedergeschlagenheit oder Lustlosigkeit. Der Grund ist in erster Linie mangelndes Tageslicht. Oft können bereits Bewegung im Freien oder eine gesunde Ernährung helfen.

Sollte sich das Befinden dadurch nicht bessern lassen und das Leiden dauerhaft – bspw. mindestens 2 Wochen am Stück – vorhanden sein, ist es ratsam, einen Arzt seines Vertrauens aufzusuchen. Dieser kann feststellen, ob gegebenenfalls eine Depression vorliegt.

Ist dies der Fall, erfolgt in der Regel eine Psychotherapie als Teil der Behandlung. Jedoch beträgt die Wartezeit auf einen Therapieplatz in Deutschland nicht selten bis zu 6 Monate. Für Betroffene ein unvorstellbar langer Leidenszeitraum.

Schnelle Hilfe aus dem Internet

Sofortige und ortsunabhängige Hilfe können Online-Therapieprogramme bieten. Ein Beispiel mit umfangreichen Studiendaten ist deprexis®24 für leichte bis mittelschwere Depressionen[1]. Es basiert auf anerkannten Methoden der Verhaltenstherapie und interagiert individuell mit dem Patienten. So vermittelt das Programm im Rahmen eines dynamischen, virtuellen Dialogs Übungen und Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie – zum Beispiel Verhaltensaktivierung, Akzeptanz und Achtsamkeit oder Entspannungsübungen. Ziel ist es, dass der Patient die Techniken erlernt, selbst für sich anwendet und die Depression gemeinsam mit dem behandelnden Arzt/Psychotherapeuten überwindet. deprexis®24 ist einfach anzuwenden und erfüllt sämtliche Auflagen des Datenschutzgesetzes.

 

[1] Literatur
[1] Meyer B et al. J Med Internet Res 2009; 11(2):e15. doi: 10.2196/jmir.1151

[2] Berger T et al. Cog Behav Ther 2011; 40: 251-266

[3] Moritz S et al. Behav Res Ther 2012; 50: 513-521

[4] Schröder J et al. Epilepsia 2014; 55: 2069-2076

[5] Meyer B et al. Internet Interventions 2015; 2: 48-59

[6] Fischer A et al. Lancet Psychiatry 2015; 2: 217-223

[7] Gräfe, V. and Greiner, W. (2016), Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie, Berlin

[8] Klein P et al. Psychother Psychosom 2016; 85:218-228

Weitere Informationen

Weitere Informationen unter http://www.deprexis24.de